17 Gründe für Französisch

eiffelturm1. Nur eine einzige Fremdsprache erlernen genügt nicht

In der heutigen Welt reicht es nicht aus, nur eine einzige Fremdsprache zu beherrschen. Ein Schüler, der mehrere Sprachen lernt, erhöht seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt im In- und Ausland. Eine andere Sprache lernen bedeutet eine Bereicherung und eine Erweiterung des persönlichen und beruflichen Horizonts.

2. Französisch ist mit Englisch die einzige Sprache, die auf allen fünf Kontinenten gesprochen wird

Über 200 Millionen Menschen auf den fünf Kontinenten sprechen Französisch. Französisch ist eine bedeutende internationale Kommunikationssprache. Französisch ist nach Englisch die Sprache, die am häufigsten gelernt wird, und belegt unter den am meisten gesprochenen Sprachen den neunten Platz. Nach Englisch ist Französisch auch die Sprache, die weltweit am häufigsten unterrichtet wird, und dies auf allen fünf Kontinenten. 68 Staaten und Regierungen sind frankophon. Frankreich verfügt zudem über das größte Netz an Kultureinrichtungen im Ausland, in denen über 750 000 Personen Französischkurse besuchen.

3. Ein Pluspunkt für die Berufskarriere

Die Beherrschung von Englisch und Französisch ist ein Pluspunkt, um bei den vielen französischen und frankophonen multinationalen Unternehmen in den vielfältigsten Bereichen eine Arbeit zu finden (Vertrieb, Automobilsektor, Luxusindustrie, Luftfahrt usw.). Als fünftgrößte Handelsmacht lockt Frankreich Unternehmer, Forscher und die besten ausländischen Studenten an.

4. Entdeckung eines unvergleichlichen kulturellen Universums

Französisch wird häufig als die Sprache der Kultur betrachtet. Jeder Französischkurs ist zugleich auch eine kulturelle Reise in die Welt der Mode, der Gastronomie, der Künste, der Architektur und der Wissenschaft. […]

5. Ein Vorteil für ein Studium in Frankreich

Wer Französisch spricht, kann sein Studium an einer der namhaften französischen Universitäten (Sorbonne, Universität Pierre und Marie Curie...) oder Elitehochschulen (HEC, Polytechnique, ESSEC) fortsetzen, und dies oftmals zu sehr vorteilhaften finanziellen Bedingungen. Die Studierenden, die die französische Sprache beherrschen, können auch unter bestimmten Bedingungen Stipendien der französischen Regierung erhalten, um in Frankreich in allen Fachrichtungen ein Postgraduiertenstudium zu absolvieren oder ein anerkanntes internationales Diplom zu erwerben.

6. Paris und Frankreich besichtigen

Mit jährlich über 70 Millionen Touristen ist Frankreich das weltweit am meisten besuchte Land. Mit Französischkenntnissen ist es um so vieles angenehmer und leichter, Paris und alle französischen Regionen (von der Côte d’Azur mit ihrem milden Klima bis zu den verschneiten Gipfeln der Alpen über die wilden Küsten der Bretagne) zu besichtigen, aber auch die Kultur, die Mentalitäten und die französische Lebenskunst zu verstehen. Ebenso nützlich ist Französisch, wenn man Afrika, die Schweiz, Kanada, Monaco, die Seychellen usw. besucht.

7. Die Sprache der internationalen Beziehungen

Französisch ist zugleich Arbeits- und Amtssprache in der UNO, der UNESCO, der NATO, der Europäischen Union, im Internationalen Olympischen Komitee und im Internationalen Roten Kreuz. Französisch ist die Sprache mehrerer internationaler Gerichtshöfe. Für jeden, der eine Karriere in einer internationalen Organisation anstrebt, ist die Beherrschung des Französischen unerlässlich.

8. Öffnung gegenüber der Welt

Nach Englisch und Deutsch und vor Spanisch ist Französisch die Sprache, die im Internet am dritthäufigsten verbreitet ist. Wer Französisch versteht, kann die Welt mit anderen Augen sehen, da er mit französischsprachigen Menschen auf allen Kontinenten kommunizieren und sich über die großen internationalen Medien in französischer Sprache (TV5, France 24, Radio France Internationale) informieren kann.

9. Eine Sprache des Denkens und Debattierens

Französisch ist eine analytische Sprache, die das Denken strukturiert und den kritischen Verstand schärft. Es ist die Sprache großer Philosophen (Descartes, Sartre oder Derrida) und namhafter Wissenschaftler (Pierre und Marie Curie, Pasteur, Georges Charpak...). Ein Schüler, der Französisch lernt, lernt auch zu argumentieren und unterschiedliche Sichtweisen zu präsentieren, was bei Diskussionen oder Verhandlungen sehr hilfreich ist.

10.Die Sprache der Aufklärung

Französisch ist die Sprache der universellen Ideale, die von den Philosophen der Aufklärung, die der Idee der Menschenrechte weltweit zum Durchbruch verhalfen, weitergetragen wurden.

11. Französisch ist eine angenehm zu erlernende Sprache

Entgegen den vorgefassten Meinungen ist Französisch keine schwere Sprache. Es ist eine Sprache, die eine gewisse Präzision verlangt; ihr Reichtum ermöglicht es aber, vielfältige Nuancen auszudrücken. Sehr rasch kann man nach einigen Lektionen auf Französisch kommunizieren.

Es gibt zahlreiche Methoden, um Französisch spielerisch ab den ersten Schuljahren zu lernen. Die Schüler schätzen Französisch auch, weil es eine sanfte, melodiöse und romantische Sprache ist.

12. Eine Sprache, die das Erlernen weiterer Sprachen erleichtert

Französisch lernen erleichtert auch das Erlernen anderer Sprachen, insbesondere der romanischen Sprachen (Spanisch, Italienisch, Portugiesisch oder Rumänisch), aber auch des Englischen, da über 50 % des derzeitigen englischen Vokabulars aus dem Französischen stammen.

13. Ein qualitativ hochwertiger Unterricht

Viele Französischlehrer sind für ihre Dynamik, ihre Erfindungsgabe und ihre hohen Ansprüche bekannt (vgl. DELF-Prüfungen, Bundeswettbewerb Fremdsprachen, mündliche Prüfungen, Cinéfête, Prix des Lycéens allemands…)

14. Eine kreative Sprache

Französisch wird oft auf einer Theaterbühne gesprochen. Die Lehrer inszenieren Stücke auf Französisch (z.B. Französischer Abend, Sextaner-Nachmittag …) Das Erlernen der französischen Sprache hilft den Kindern, sich auszudrücken und gegenüber anderen Selbstvertrauen zu entwickeln.

15. Vielfältige Austauschmöglichkeiten

Die Schüler können mit französischsprachigen Jugendlichen ihres Alters Kontakt aufnehmen. Die Austauschmöglichkeiten sind vielfältig, sei es per Brief oder Internet. Für einen Aufenthalt in Frankreich gibt es vielfältige Formen, bei denen die Schüler bereichernde Erfahrungen sammeln können. Tausende Partnerschaften wurden zwischen französischen Einrichtungen und Schulen auf der ganzen Welt begründet und ermöglichen es, Beziehungen mit dem weltweit größten schulischen Netz zu knüpfen.

16. Der französische Unterricht im Ausland: ein weltweit einzigartiges Netz

Die 430 französischen Schulen in 130 Ländern werden von über 235 000 Schülern besucht, davon 56 % ausländische, was die Originalität dieses Netzes französischer Schulen im Ausland ausmacht.

17. Förderung der sprachlichen Vielfalt

Wer Französisch spricht, trägt wesentlich dazu bei, dass die sprachliche Vielfalt in der Welt gewahrt bleibt und sich in einer globalisierten Welt nicht ausschließlich eine einzige Sprache durchsetzt.

Quelle: http://www.institutfrancais.de/IMG/pdf/17_bonnes_raisons_allemand-2.pdf (texte adapté) [Zugriff: 27.08.2013, 12:00 Uhr]

(Siehe auch: DELF-Prüfung am Burgau-Gymnasium)

(Siehe auch: Austauschmöglichkeiten für dich im frankophonen Ausland)

(c) Forto: Rainer Sturm  / pixelio.de

 

Folgende Sprachen werden am Burgau-Gymnasium unterrichtet:

dictionary

(c) Bild Andreas Morlok  / pixelio.de

Schüler und Schülerinnen können am Burgau-Gymnasium den  zweisprachigen deutsch-französischen Zweig besuchen. Die Schule prüft die Anmeldung auf der Grundlage der Empfehlung durch die Grundschule und des letzten Halbjahrszeugnisses und lädt ggf. zu einem Beratungsgespräch ein.

bilingualer zweig

Der Besuch des bilingualen deutsch-französischen Zweiges hat zum Ziel, den Schülern und Schülerinnen eine vertiefte Kenntnis der französischen Sprache und Kultur zu vermitteln und eine annähernde Zweisprachigkeit am Ende der Schullaufbahn zu erreichen. Auf Grund der intensiven Beschäftigung mit einer lebenden und stark differenzierten Sprache, wie sie das Französische darstellt, werden die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen besonders gefördert. Die Vertrautheit mit der französischen Kultur weckt Neugier und Offenheit für weitere Kulturen.

Was nun das Französische angeht, so gibt es immer noch nicht die nötige Anzahl junger Menschen, die sich um die gute Beherrschung der Sprache unseres Nachbarn bemühen. Gute Französischkenntnisse werden in Industrie, Wirtschaft und europäischer Verwaltung benötigt. Frankreich ist mit großem Abstand der bedeutendste Handelspartner der Bundesrepublik Deutschland, und es besteht ein dringender Bedarf an Personen, die in hohen, besonders aber auch in mittleren Positionen mit dem französischen Partner ohne Sprachbarrieren beruflich und menschlich Kontakt aufnehmen und pflegen können. Die europäischen Foren Brüssel und Straßburg öffnen sich dem Französisch-Sprechenden quasi von selbst.

Die Französischklassen erhalten in der Klasse 5 neben dem sechsstündigen Französischunterricht einen dreistündigen Englischunterricht in Form einer Arbeitsgemeinschaft, in der keine Klassenarbeiten geschrieben werden. Ab Klasse 6  geht entsprechend der Stundentafel für die Sekundarstufe 1 die Arbeitsgemeinschaft in den normalen Englischunterricht über. Wir nennen diese Einrichtung Französisch plus, weil auf diese Weise auch schon das Englische im Spiel ist und so die in der Grundschule erworbenen Englischkenntnisse vertieft und ausgebaut werden können.

Gute Englischkenntnisse sind schließlich heutzutage von Absolventen eines Gymnasiums eine selbstverständlich einzulösende Forderung an die Schulbildung.

In den Klassen 5 und 6 erhalten die Schüler und Schülerinnen des bilingualen Zweiges einen intensiven sechs- bzw. fünfstündigen Französischunterricht, der die Grundlage für die zweisprachige Ausbildung in den Sachfächern Erdkunde, Geschichte und Politik schafft. In der Klasse 7 beginnt der bilinguale Unterricht im ersten Sachfach (i.d.R. Erdkunde), in Klasse 8 im zweiten Sachfach (i.d.R. Geschichte) und in der Klasse 9 kommt als drittes Sachfach Politik hinzu. Im Verlauf der Jahre nimmt der Anteil der französischen Sprache in diesen Sachfächern kontinuierlich zu. Die Leistungsbewertung in den bilingualen Sachfächern richtet sich nach dem Sachwissen; die fremdsprachliche Leistung kann die Notengebung nur positiv beeinflussen.

Selbstverständlich bestehen auf verschiedenen Stufen Möglichkeiten zur Neuorientierung. So kann ein Schüler oder eine Schülerin die Klasse 5 im Englischzweig wiederholen oder am Ende der Jahrgangsstufe 6 in eine Realschule übergehen. Dadurch dass in Klasse 5 auch Englisch erteilt wird (Französisch plus), kann auch der Wechsel in eine parallele Englischklasse in Erwägung gezogen werden.

Am Ende der Klasse 9 entscheidet sich die bilinguale Schülerin/der bilinguale Schüler (wie jede/r andere) frei, welche Schwerpunkte in der Oberstufe gewählt werden.

  • Entweder sie/er setzt die bilinguale Ausbildung fort, in dem Französisch als Leistungskurs und ein bilinguales Sachfach bis zum Abitur durchgängig belegt wird
  • oder sie/er schließt die bilinguale Ausbildung mit dem AbiBac ab.

Das Abiturzeugnis wird den Absolventen des bilingualen Zweigs auch in französischer Sprache ausgehändigt.

 

Stundenverteilung des Französischunterrichts und der bilingualen Sachfächer in der Sekundarstufe II:

Pflichtbelegung zum Erwerb des »bilingualen Vermerks«
  EP Q 1 Q 2
Französisch 3 5 5
Erdkunde/Geschichte bilingual 3 3 3
Erdkunde/Geschichte bilingual 3    
  Abitur    
Französisch schriftliche Prüfung im Leistungskurs   Informationen zum ABIBAC (pdf)
Geschichte/Erdkunde bilingual schriftliche oder mündliche Prüfung im Grundkurs   acroread