Im Rahmen des »,Erasmus+« Projektes ist unser Französisch LK (Q1) mit Frau Lange und Frau Mäsch-Donike für eine Woche nach Quimper in die wunderschöne Bretagne gefahren.

Am Freitag den 27. November ging’s los. Die Reise verlief reibungslos ohne Stress oder Komplikationen. Wir alle freuten uns schon auf das Kennenlernen oder Wiedersehen unserer Gastfamilien und die gemeinsame Woche, von der wir uns viel Spaß erhofften.

Am Nachmittag kamen wir dann am Lycée St. Therèse an, wo wir auf unsere Austauschpartner warten mussten. Nachdem alle soweit zufrieden, wenn auch sehr müde in ihren Gastfamilien angekommen waren, startete das Wochenende. Jeder erlebte mit seiner Familie andere schöne Dinge bis wir uns am Montag wieder sahen.

Als erstes stand eine Stadtralley in Quimper auf dem Programm. Unsere Reaktion: »Och nö, nicht schon wieder ne Ralley!« Doch wir machten das Beste daraus und hatten am Ende doch eine Menge Spaß zusammen. Danach arbeiteten wir zusammen mit den Franzosen an einem Projekt.

quimper2Unsere Aufgabe war es, in Gruppen, die Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich in den Bereichen »Austausch«, »Trumpf« und »Entdeckungen« herauszufinden. In zwei nachfolgenden Runden verglichen die Gruppen ihre Ergebnisse, die dann zum Schluss von einer deutschen und einer französischen Schülerin zusammengefasst und präsentiert wurden.

Dienstags ging’s dann direkt weiter mit der Besichtigung des Point du Raz, des westlichsten Punkts ganz Frankreichs.

Als wir nach knapp einer Stunde am Parkplatz ankamen, mussten wir noch ein gutes Stück zum »Ende der Welt« gehen. So nannten die Leute diesen Punkt früher, weil sie sich nicht weiter auskannten. Danach ist auch das Departement, wo Quimper liegt, benannt: Finistère ( Fin=Ende, Terra=Erde). Kleine geschlungene Pfade führten uns schließlich an eine Steilküste mit einem atemberaubenden Blick auf den weiten Atlantik. Wirklich ein wunderschönes Erlebnis so am Ende der Welt.

Mittwoch haben wir wieder Gruppen von 3-4 Personen gebildet. Wir sollten gemeinsam unsere Traumschule erstellen. Welchen

Namen, welche Fächer und Austausche oder Projekte angeboten werden. Manche haben sogar einen Rap über die Schule fertig gestellt. Eine gute Idee war z.B,die Möglichkeit, sich am Anfang des Schuljahres ein Land auszusuchen und sich das ganze Jahr damit zu beschäftigt und auch dorthin zu verreisen. Am Ende hat jede Gruppe ihre Schule vorgestellt. Die deutschen Schüler/-innen mussten auf Französisch präsentieren und die französischen Schüler/-innen auf Deutsch. Danach kürten wir die beste Schule.

Langsam fanden wir Gefallen daran, jeden Tag zusammen etwas zu unternehmen. Wir als Gruppe hatten immer viel Spaß und wuchsen immer mehr zusammen.

Und so merkten wir gar nicht, dass die Hälfte der Woche schon vorbei war.

quimper3Der letzte Tag in Frankreich war ein schöner Abschluss. In Concarneau, einer kleine Stadt nicht weit entfernt, haben wir von Erasmus gesponserte Crêpes gegessen. (Das war echt lecker ;D)

Müde schauten wir uns dann noch das kleine Städtchen Pont-Aven mit seinen beeindruckenden Mühlen an, wodurch wir nochmal einen schönen Eindruck von der Bretagne bekamen.

Den Abend verbrachten wir nach einer abenteuerlustigen Rückfahrt in unseren Familien.

Freitag morgen war für uns alle eine Qual! Um 4.00 Uhr morgens mussten wir uns von unseren Corres verabschieden und in den Bus steigen, der uns nach Nantes zum Flughafen bringen sollte. Nach einem reibungslosen Flug kamen wir gegen Mittag völlig erschöpft, aber auch glücklich und mit tollen Erinnerungen im Gepäck in Düren an.

Wir freuen uns an diesem Projekt teilgenommen haben zu dürfen, das uns als Kurs sehr zusammengeschweißt hat.

Julia Mertens, Sarah Krug und Kim Steffens (Q1)

 

Videoimpressionen von der Fahrt: